Grundlagen der Zebrafinkenhaltung
Herkunft
Der Zebrafink (Taeniopygia guttata)
ist eine Art der Familie der Prachtfinken, die als einzige der Gattung der Zebrafinken zugeordnet wird. Der australische Zebrafink, Taeniopygia guttata castanotis, ist ein in Deutschland sehr beliebter Ziervogel, der Timor-Zebrafink wird nur sehr selten gehalten oder gar gezüchtet.
Verbreitungsgebiet
Das Verbreitungsgebiet des Zebrafinks umfasst Australien und die Kleinen Sunda-Inseln. In Australien ist er lediglich nicht in den Küstenregionen im Norden, Osten und Süden zu finden. Auf Tasmanien kommt er dagegen als Wildvogel nicht vor. Von den Sunda-Inseln werden die Insel Timor sowie Sumba, Flores, Alor, Wetar sowie eine Reihe der kleineren Inseln besiedelt.
Innerhalb dieses großen Verbreitungsgebietes werden zwei Unterarten unterschieden:
Der Timor-Zebrafink (Taeniopygia guttata guttata) ist die Nominatform (Nominatrasse) dieser Prachtfinkenart, da er zuerst entdeckt wurde. Er lebt auf den Kleinen Sundainseln.Der Australische Zebrafink (Taeniopygia guttata castanotis) ist auf dem australischen Kontinent zu finden (ursprünglich ist der australische Zebrafink die Nominatrasse).
Erscheinungsbild des wild lebenden Zebrafinken
Der wild lebende Zebrafink wird bis zu elf Zentimeter lang und rund 10 Gramm schwer. Das Männchen hat ein schmales schwarzes Brustband, einen rotbraunen Wangenfleck, rotbraune Flanken mit runden oder ovalen weißen Punkten und einen besonders intensiv roten Schnabel. Die Kehle zeigt die typische Zebrazeichnung bis unter den Schnabel. Das Weibchen ist im Bauchbereich beige bis weiß und auf dem Rücken dunkel- bis schiefergrau. Die Wangenzeichnung und Zebrazeichnung an der Kehle fehlen. Die Schwanzfedern sind quer schwarz-weiß gebändert.
Jungtiere zeigen keine typischen Zeichnungsmerkmale, da sie erst nach der ersten Mauser ausfärben; ihr Schnabel ist schwarz.
Die Unterscheidungsmerkmale der Unterarten
Der Timor-Zebrafink(Taeniopygia guttata guttata) ist mit einer Körperlänge bis zu 10 cm die kleinere der beiden Unterarten. Auffälligstes Unterscheidungsmerkmal ist, dass ihm die Zebrazeichnung auf Kinn und Kehle vollständig fehlt. Die namensgebende schwarzweiße Zeichnung findet sich bei ihm nur an den Halsseiten. Der Scheitel und der Nacken haben einen deutlich bräunlicheren Ton als bei der australischen Unterart und die Körperunterseite ist bei beiden Geschlechtern beige.
Der Zebrafink (Taeniopygia guttata) ist eine Art der Familie der Prachtfinken, die als einzige der Gattung der Zebrafinken zugeordnet wird. Der australische Zebrafink, Taeniopygia guttata castanotis, ist ein in Deutschland sehr beliebter Ziervogel, der Timor-Zebrafink wird nur sehr selten gehalten oder gar gezüchtet.
Verbreitungsgebiet
Das Verbreitungsgebiet des Zebrafinks umfasst Australien und die Kleinen Sunda-Inseln. In Australien ist er lediglich nicht in den Küstenregionen im Norden, Osten und Süden zu finden. Auf Tasmanien kommt er dagegen als Wildvogel nicht vor. Von den Sunda-Inseln werden die Insel Timor sowie Sumba, Flores, Alor, Wetar sowie eine Reihe der kleineren Inseln besiedelt.
Innerhalb dieses großen Verbreitungsgebietes werden zwei Unterarten unterschieden:
Der Timor-Zebrafink (Taeniopygia guttata guttata) ist die Nominatform (Nominarrasse) dieser Prachtfinkenart, da er zu erst entdeckt wurde. Er lebt auf den Kleinen Sundainseln.
Der Australische Zebrafink (Taeniopygia guttata castanotis) ist auf dem australischen Kontinent zu finden (ursprünglich ist der australische Zebrafink die Nominatrasse).
Weiteres zu Timorfink
Einordnung (Timorfink)
Im Gegensatz zu dem Schau-Zebrafink ist der Timor-Zebrafink signifikant kleiner und zeichnet sich ebenso durch einen deutlich anderen Phänotypus aus. Wissenschaftlich wird der Timor-Zebrafink Taeniopygia guttata guttata bezeichnet – der australische Zebrafink hingegegen als Taeniopygia guttata castanotis. Demnach gehören beide der gleichen Species an und sind unterschiedliche Sub-Species.
Farbe und Geschlecht (Timorfink)
Phänotypisch unterschiedlich ist nicht nur die Größe, sondern vornehmlich die Brustzeichnung des Hahnes. Beim Timor-Zebrafink liegt nur eine angedeutete Strichelung oberhalb des Brustfleckes vor, wohingegen der australische Zebrafink durchgehend die Zebrazeichnung vom Brustfleck bis zum Schnabelansatz zeigt. Das Verbreitungsgebiet sind die kleinen Sudainseln und nicht der australische Kontinent.Die Geschlechter zeigen einen klaren Geschlechtsdimorphismus und sind so leicht zu unterscheiden. Der Hahn hat neben dem leuchtend roten Schnabel einen schwarzen Brustfleck und einen leichten Zebraansatz darüber. Die Flanken sind rostbraun mit weißen Punkten. Die Wangen hinter den Tränenstricken sind orange-rot gefärbt.Die Hennen sind durchweg grau-bräunlich und zeigen neben den Tränenstrichen (weiß-schwarz) nur noch die schwarz-weiße Bänderung der Deckfedern am Schwanz.
Haltung, Fütterung und Zucht (Timorfink)
Die Fütterung besteht überwiegend aus Exotenfutter – nebenbei kann selbstredend Grünschnitt, als auch halbreife Hirse, Keimfutter, Eifutter und Lebendfutter gegeben werden. Die kleinen Timor-Zebrafinken haben keine Probleme damit auch recht große Mehlkäferlarven zu verspeisen, oder zumindest sie auszusaugen. Allerdings immer nur wenig Lebendfutter anbieten, da die Timors sonst zu triebig werden können.Die Zucht der kleinen Timor-Zebrafinken gelingt gut in Zuchtboxen, allerdings sollten sie in der Ruhezeit besser in Volieren mit ausreichend Bewegung gehalten werden, da sie sehr bewegungsfreudig sind.
(Quelle: Peter R. Reuter)Als Nistmaterial dienen Grashalme, Kokosfasern, Moos und Federn. Ein Gelege besteht aus 3-5 Eiern, die ca. 12 Tage bebrütet werden. Da es sich bei diesen Vögeln noch um Wildtiere handelt ist eine erfolgreiche Zucht nicht ganz so problemlos wie bei seinem Verwandten. Die Vögel sind mitunter recht schreckhaft und verlassen bei der kleinsten Störung für längere Zeit das Nest. Auch kann es häufig zum Austrocknen der Eier kommen. Hat man ein gut harmonierendes Zuchtpaar, dann ist es eigentlich kein Problem Nachwuchs zu erhalten. Die Jungvögel werden mit 2,2 mm Ringen beringt.
(Quelle: vogelverein1960)
Erscheinungsbild der domestizierten Zebrafinken
Als Ziervogel wird überwiegend der Australische Zebrafink gehalten. Die domestizierten Vögel sollen gemäß dem Bewertungsstandard für Zebrafinken 12,5 cm lang sein. Sie erreichen ein Gewicht bis zu 40 Gramm und bei einigen Exemplaren auch darüber. Sie sind damit größer und schwerer als ihre wild lebenden Artgenossen.
Als „Australischer Prachtfink“ wird er von vielen Züchtern als Ausstellungsvogel ständig weiter “geformt” und in seinem farblichen Erscheinungsbild variiert. Über 50 anerkannte Farbschläge sind durch Zucht entstanden, die in der Natur nicht vorkommen. So z. B. Pastellfarben und Schwarzwangen. Hier haben die Hähne einen schwarzen Wangenfleck anstelle des rötlichen. Auch die Hennen zeigen diesen Wangenfleck, der sonst als Geschlechtsmerkmal für die männlichen Zebrafinken gilt.
Lebensraum
Die Wildform des Australischen Zebrafinken besiedelt, bis auf einige Küstenbereiche, den gesamten australischen Kontinent. Als Bewohner trockener Regionen kann er sich nicht an Nässe und hohe Luftfeuchtigkeit anpassen. Vorzugsweise leben Zebrafinken in der Nähe von Wasserstellen, die sie, wenn es geht, mehrmals täglich zum Baden und Trinken aufsuchen. Andererseits können sie notfalls auch mehrere Wochen ohne Wasser auskommen. Bei länger andauerndem Wassermangel verdickt sich das Blut und der Harn wird hochkonzentriert. Dadurch wird dem Körper für die Ausscheidung der harnpflichtigen Stoffe weniger Wasser entzogen.
Auch in Bezug auf sehr hohe und niedrige Temperaturen sind sie sehr anpassungsfähig. Von 10 °C abwärts wird es jedoch problematisch.
Zebrafinken sind gesellige Vögel, die in der Natur üblicherweise außerhalb der Brutzeit in großen Schwärmen leben. In Gefangenschaft sollten sie mindestens paarweise gehalten werden. Eine Haltung zu dritt führt meist zu heftigen Beißereien. Wird die Anzahl erhöht, steigt auch die Verträglichkeit untereinander. Die eingeschlechtliche Haltung, also nur Hähne oder nur Hennen, ist möglich.
Zebrafink und Mensch Domestikationsgeschichte
Über den Beginn der Domestikation beim Zebrafinken gibt es leider keine genauen Beschreibungen. Vieillot, der den Vogel 1817 erstmals wissenschaftlich beschrieben hat, hatte offenbar bereits erfolgreich Jungvögel aufgezogen. Im 19. Jahrhundert blieb der Zebrafink trotzdem ein selten gehaltener Ziervogel. Erst um die Wende zum 20. Jahrhundert gewann diese Art als Stubenvogel große Popularität.
Da domestizierte Zebrafinken sich sehr leicht vermehren lassen und Australien 1960 den Export einheimischer Vögel verboten hat, kommt es schon seit Jahrzehnten zu keinem genetischen Austausch zwischen domestizierten und Wildvögeln dieser Art.
Veränderungen durch Zucht
Die ursprüngliche Wildfarbe ist Grau. Die gezielte Zucht des Australischen Zebrafinken hat zu zahlreichen Farbschlägen geführt, die in der Natur nicht vorkommen. So findet man heute im Handel Finken, die z. B. Pastellfarben in Grau und Braun, Masken in Grau und Braun, Weiß- und Schwarzbrust aufweisen.
Weiße Zebrafinken sind auch in Australien zu beobachten, jedoch sehr selten. Sie sind für Greifvögel und andere natürliche Feinde besser erkennbar und fallen ihnen somit leicht zum Opfer. Andere Farben entstanden meist zufällig, indem sich die Farbverteilung des Vogels änderte (Schecken). So entstand die Schwarzwange aus einem wildfarbenen Vogel, der anstelle der rot-braunen Wange eine schmutzig schwarzbraune Wange zeigte. Auch am übrigen Körper waren die Schwarzanteile vermehrt zu sehen. Strenge Auslese und gezielte Verpaarungen führten dann nach vielen Jahren zu einer neuen Farbe, dem Zebrafink Schwarzwange und Schwarzbart Grau. Dieses Merkmal der schwarzen Wange ist heute mit fast jeder anderen Farbe kombinierbar.
Vereinzelt traten völlig schwarz gefärbte Vögel auf. Es zeigte sich jedoch, dass hier keine neue Mutation (plötzliche Veränderung der Erbmasse) vorlag, sondern eine Störung im Vitamin-B-Haushalt. Diese „Verfärbung“ verschwand nach kurzer Zeit wieder und wurde nicht vererbt.
Bei einigen Farben traten vereinzelt Schlitzaugen auf. Dies geschah hauptsächlich bei Vögeln der Farben Wange Braun und Wange Grau. Eine Änderung der Bewertungsrichtlinien (Standard) für Ausstellungen sorgte dafür, dass diese Vögel nicht zugelassen bzw. disqualifiziert werden. Verpaarungen, die zu Schlitzaugen führen könnten (Wange Grau mit Wange Grau) sind als „Qualzuchten“ sowohl von den Züchtervereinigungen als auch durch das Tierschutzgesetz verboten.
Der Zebrafink gilt allgemein als guter Anfängervogel für die Zucht. Durch seine große Farbenvielfalt und Nuancierung ist es jedoch schwierig, gute Ausstellungsvögel zu züchten. Fundierte Kenntnisse der Vererbungslehre und der speziellen Farbvererbung des Zebrafinken sind Voraussetzung. Der so genannte „Schau-Zebrafink“ ist kein anderer Vogel, sondern ein ganz normaler Zebrafink, bei dem eine Mindestqualität vorausgesetzt wird, mit einer Länge von 12,5 cm (Schnabelspitze bis zum Schwanzende).
Ausstellungen
Ausstellungen werden auf regionaler Ebene (Landesschau), deutschlandweit (Bundesschau), international (Internationale Deutsche Meisterschaften) und weltweit (Weltmeisterschaften) durchgeführt. Die Bewertung wird von zugelassenen Zuchtrichtern nach einem festgelegten Punktesystem durchgeführt.
Organisationen, in denen speziell Zebrafinkenzüchter Mitglied sind, sind die „Deutsche Zebrafinken Interessengemeinschaft“ (DZI) und die „Zebrafinkenfreunde Südliche Nordsee“.
(Quelle: Wikipedia)
Haltung-/Käfiggröße
1 Pärchen – 100cm Breite, 50cm Tiefe (Grundfläche: 0,5m²), min. 50cm Höhe, 2 Pärchen – 150cm Breite, 50cm Tiefe (Grundfläche: 0,75m²), min. 75cm Höhe, 3-4 Pärchen – 200cm Breite, 50cm Tiefe (Grundfläche: 1m²), min. 100cm Höhe, 5-6 Pärchen – 200cm Breite, 50cm Tiefe (Grundfläche: 1m²), min. 150cm Höhe. Neben der Größe ist auch die Einrichtung entscheidend. Viel Platz zum fliegen. Naturäste zum sitzen, Korkenzieher Weide und Korkenzieher Haselnuss liefern wunderschöne Zweige unterschiedlichster Stärken.Auch kleine Sitzbrettchen oder sehr dicke Äste da sie dort gern drauf schlafen.
Die artgerechte Einrichtung des Zebrafinken-Heimes
Sitzstangen und Kletteräste
Sitzstangen sollten mindestens 8mm im Durchmesser und aus Holz sein. Wer keine klassischen Sitzstangen möchte, sondern seinen Käfig bzw. Voliere natürlicher einrichten möchte, nimmt Naturäste.Dies können von folgenden Bäumen stammen:
- Obstgehölzer, z.B. Kirsche
- Weide
- Linde
- Eiche
- Kastanie
- Pappel
- Bambus
- Eukalyptus
- Haselnuss
- Wallnuss
Diese Ästen sind besonders interessant für die Kleinen, wenn sie verzweigt sind und von unterschiedlicher Stärke. Besonders beliebt ist auch die Korkenzieher-Weide oder die Korkenzieher-Haselnuss. Äste von diesen Bäumen sind besonders verbogen, kein Ast ist wirklich gerade und dies ist wahrer Fusssport für die Zebrafinken, und somit sehr gesund.Sitzstangen und Äste sollten nie starr angebracht werden, sondern so, dass sie leicht federn. Das ist besser für die Füsse und Gelenke der Zebrafinken gut.
Nester und Nistmaterial
Nester sind in der Regel nicht erforderlich, da Zebrafinken auch sehr gut auf der Stange schlafen können. Hat man jedoch einen gleichgeschlechtlichen Bestand oder möchte Nachwuchs können Nester als Bauhilfen angeboten werden.Nester sollten einen Mindestdurchmesser von 12cm haben, zur Brut sollten sie jedoch noch größer sein. Als Schlafnester haben sich bei uns vorallem die Korbnester bewährt. Diese bieten wir in den Größen 12cm und 15cm im Durchmesser an, wobei die Größeren beliebter sind.Soll das Nest zur Brut genutzt werden, empfiehlt sich das größte Korbnest mit einem Mindestdurchmesser von 15cm oder ein halboffener Nistkasten. An einen Nistkasten müssen sich jedoch viele Zebrafinken erst gewöhnen und somit brüten sie nicht sofort in ihnen.Mein Zuchthahn Quitschy bevorzugt seine ganz eigene Methode für das Nest. Er baut es grundsätzlich selbst in einer Kunstpflanze oder geeigneten Astgabel. Diese Nester sind Kugelförmig und wenn er ganz im Bautrieb ist, haben sie sogar eine kleine Einstiegsröhre. Die selbstgebauten Nester sind in meinen Augen immer noch die besten Nester, da sie am ehesten der Natur der Zebrafinken entsprechen. Außerdem ist es sehr schön mit anzusehen, wie solch ein Nest entsteht. Und oftmals fragte ich mich, wie das nur halten kann. Aber es hielt bisher immer und mein Zuchtpärchen zog in ihnen auch schon erfolgreich Junge groß.Als Nistmaterial empfehle ich Kokosgras, Heu und Sharpie. Mit dem Kokosgras und dem Heu kann der Hahn sehr stabiele Nester bauen und mit der Sharpie wird es dann sehr weich ausgepolstert.Weitere Nistmaterialien können Daunenfedern, Wollfäden (ca. 5-10cm lang), Stroh, Sisal usw. sein.
Futternäpfe
Für Futternäpfe gibt es verschiedene Möglichkeiten. Da gibt es die Näpfe zum Einhägen ans Gitter, kleine Edelstahlnäpfe die ans Gitter gehängt bzw. geschraubt werden, Keramikschalen die auf den Boden gestellt werden können, Futterautomaten (Futterfontänen), usw.Wir verwenden in unserer Zimmervoliere Futterfontänen, ebenso wie im Kistenkäfig. Aber auch mit Futternäpfen zum Einhängen in das Gitter und mit Keramikschalen auf dem Boden haben wir gute Erfahrungen gemacht.
Wasserschalen und Badewannen
Eigentlich benötigen Zebrafinken nur eine ausreichend große Badewanne. Aus dieser wird getrunken und in ihr gebadet. Ein Extra Wassernapf oder ein Wasserspänder (Wasserfontäne) sind in meinen Augen Luxus, der oftmals von den Zebrafinken nicht genutzt wird.Als Badewanne kann man Handelsübliche Badehäuser verwenden, die für Wellensittiche angeboten werden. Diese werden dann mit ca. 2-4cm hohem Wasser befüllt und der Badespaß kann losgehen. Aber auch Badeschalen aus Keramik haben sich bei uns bewährt.
Einstreu
Als Einstreu für Käfige und handelsübliche Volieren eignet sich am besten Vogelsand, den es in verschiedenen Stärken, Zusammensetzung und Füllgewicht zu kaufen gibt. In größeren Volieren und Zimmervolieren kann auch Buchenholzgranulat oder Strohpellets verwand werden, es sollte dann jedoch zusätzlich feiner Grit und Vogelsand in einer Schale angeboten werden, da die Vögel die Steinchen zur besseren Verdauung benötigen.
Spielzeug
Spielzeug im Sinne von Glöckchen, bunten Plastikkugeln, Plasikvögel, Spiegel, usw. benötigen Zebrafinken gar nicht! Es könnte sie sogar krank machen!Als Spielzeug für Zebrafinken eignen sich sehr gut verzweigte Äste (Korkenzieher-Weide, Korkenzieher-Haselnuss, oder andere Gehölzer). Auf diesen wird dann den ganzen Tag herumgeklettert und gespielt.Dann sind noch sehr beliebt Schaukeln und Schaukelkreuze. Die Schaukeln können Standartschaukeln aus dem Zoofachgeschäft sein, Schaukeln mit Sisal, Schaukelringe oder selbstgebaute Schaukeln aus Naturhölzern und Sisalseil.Auch ein Sisalseil als Sitzgelegenheit angebarcht, wird als Spielzeug genutzt. So lässt es sich doch sehr gut zerfledern.Schaukelkreuze sind in unseren Volieren ein muss! Ob auf ihnen nun gessen und sich geputzt wird oder rauf und runter gehüpft wird. Die Schaukelkreuze werden immer genutzt.Übrigens können auch Nester ein gutes Spielzeug sein. Besonders in einer Männer-WG. Dann sind die Herren nämlich den ganzen Tag damit beschäftigt ihre Schlafnester auszubauen. Da können dann schon sehr koriose Gebilde entstehen, die glatt einen Architekturpreis verdient haben!
(Quelle: prachtfinken-portal)
Fütterung
Ein gutes Exotenfutter besteht aus einer Vielfalt von kleineren Getreidearten die umgangssprachlich unter dem Begriff „Hirse“ zusammengefasst werden.
Die größten Hirsevertreter sind die Rispenhirse, Kolbenhirse / Borstenhirse und Japanhirse. Unter diesen Hirsevertretern finden wir die uns am bekanntesten Hirsesorten wieder. Die Namen der einzelnen Hirsesorten werden meist von der Anbauregion oder ihrem Aussehen abgeleitet.
Die Rispenhirse – panicum miliaceum – ist die häufigste Hirseart auf dem Vogelfuttersektor, sehr variationsreich und die Farbpalette reicht von weiß über gelb bis hin zu rot und braun.Die Rispenhirse ist auch unter den Bezeichnungen proso-millet, gewöhnliche Hirse, Echte Hirse, Speisehirse, french-millet, Broomcorn, Ravi, gelbe Hirse, weisse Hirse, schwarze Hirse, Mizi-Millet(china), Silberhirse oder Platahirse bekannt.
Die Kolbenhirse / Borstenhirse – Setaria italica (u.a. Setariaarten und die Subspecies S.i.moharia; media und maxima) – ist ebenfalls sehr variationsreich und auch bei ihr reicht die Farbpalette von weiß über gelb bis hin zu rot und braun.Sie ist ebenfalls sehr variationsreich und auch bekannt unter den Bezeichnungen Senegalhirse, Mannahirse, Mohairhirse, Mohahirse, Moharhirse, Guzi-Millet(china), Italian Millet, Foxtail-Millet oder der uns allen bekannten roten und gelben Kolbenhirse (red bzw. yellow milletspray).
Die Japanhirse – Echinochloa crusgalli var. frumentacea – auch von ihr gibt es verschiedene Variationen und ist auch unter den Bezeichnungen Hühnerhirse, Shirohie-Millet usw. bekannt.
Eine gute Hirsemischung für australische Prachtfinken besteht aus:
- rote Hirse ( Dakota-Hirse)
- gelbe Hirse (Plata-Hirse)
- weiße Hirse (Silberhirse)
- schwarze Hirse (Broomcorn)
- Goldhirse (Marokkohirse)
- Senegalhirse
- Mannahirse
- Mohairhirse
- Japanhirse
- Negersaat
- Glanz (Kanariensaat)
- Unkrautsamen
Der Prozentsatz einer jeder Sorte und wie viele Sorten überhaupt in einer Mischung enthalten sind, variiert von Hersteller zu Hersteller.Eine gute Mischung enthält jedoch mehr als 8 Hirsesorten + Negersaat, Kanariensaat und Unkrautsamen.Wer die Möglichkeit hat, kann sich auch seine eigene Futtermischung aus Einzelsaaten zusammenstellen und direkt auf die Bedürfnisse und Vorlieben der kleinen Vögel abstimmen.Hierbei gilt die Faustformel 50-60% Rispenhirse, 20-30% Kolbenhirse, 10% Japanhirse, 10% Glanz, 2-5% Negersaat.Es kann aber auch eine handelsübliche Mischung und eine eigens zusammengestellte Mischung parallel angeboten werden. Bei der selbst zusammengestellten Mischung sollten dann eher beliebte Saaten wie Mohairhirse, rote Hirse und Japanhirse gemischt werden.
Zebrafinken ernähren sich hauptsächlich von Körnerfutter (Hirsemischungen speziell für Exoten/Prachtfinken abgestimmt). Jedoch brauchen sie neben dieser Körnerfutter auch Frischfutter in Form von Gemüse, Kräutern, Unkräutern und Gräsern. Obst ist für Zebrafinken völlig ungeeignet das sie viele Enzyme und den Fruchtzucker nicht verwerten können und dieses auf Dauer dem Tier schädigt. Was die kleinen Vögel bevorzugen muss ausgetestet werden bzw. vom Züchter die Vorlieben erfragt werden. Hat man einige Favoriten herausgefunden, kann dies täglich bis jeden zweiten Tag zur Speiseplanabwechslung angeboten werden.Es ist nicht notwendig Zebrafinken eine große Vielfalt an Frischfutter anzubieten. Wenn sie ca. 5 Favoriten gefunden haben, sollten sie sich auf diese beschränken.
Gemüse: (Unbehandelt)
- Gurke
- geriebene Möhre
- Chinakohl
- Golliwoog
- Kopf-, Feld-, Endivien- und Eisbergsalat
- Lollo Rosso, Lollo Bianco
Kräuter: (Unbehandelt)
- Petersilie (krause und glatte)
- Kresse
- Kerbel
- Basilikum
Unkräuter: (Unbehandelt)
- Löwenzahn
- Vogelmiere
- Breit- und Spitzwegerich
- Gänseblümchen
- Hirtentäschelkraut
- Greiskraut
- Schaumkraut
- Knöterich-Gewächse (Ampfer)
- Schafgabe
- Beifuss
- Kratz- und Gänsedistel
Gräser: (Unbehandelt)
- Rispengras
- italienisches Raygras
- Rot-, Schaf- und Wiesenschwingel
- Knäulgras
- Quecke
- Rispengras
Stellen Sie Mineralstoffe wie Kalzium und Phosphor stets in Form von (gewässerten) Sepiaschalen, Hühnereischalen, Vogelgrit oder speziellen Mineralstoffmischungen zur Verfügung. Ebenfalls unerlässlich ist eine Schale mit Sand oder Vogelgrit. Täglich frisches Trink- und Badewasser darf zum Wohle der Vögel nicht fehlen.http://www.birdsandmore.de/shop/pdf/prachtfinkeninfo.pdf
(Quellen: zebrafinken.net, Hungenberg und Annette Schmitt)
Zucht
Die Zusammenstellung von Pärchen bei Zebrafinken ist recht unkompliziert. Hahn und Henne lassen sich an Gefieder- und Schnabelfärbung leicht erkennen, aber vor allem sind sie bei ihrer Partnerwahl nicht sehr wählerisch (Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel.). Wie gut sich ein Pärchen versteht, erkennen man auch gut an ihrem Verhalten. Ein harmonierendes Pärchen schläft, frisst, badet und kuschelt gemeinsam. Pärchen die eher zu Disharmonie neigen, ignorieren sich mehr, zanken sich des öfteren und meist kommt es trotz angebotener Nisthilfe und Nistmaterial nicht zum Nestbau bzw. Kopulation. Hat sich ein Pärchen gefunden und harmoniert, beginnen sie recht schnell mit dem Nestbau. Dazu benötigen sie geeignetes Nistmaterial (Heu, Scharpie, Kokosfasern,…) und einen geeigneten Nistplatz (Nistkasten, große Korbnester, Nistplattform,…). Der Hahn wird dann anfangen, das Nistmaterial zum Nistplatz zu schaffen und das Grundgerüst für das Nest zu bauen. Die Henne nimmt später dann die Inneneinrichtig vor, oft mit weicherem Nistmaterial. Während des Nestbaus findet oft die Paarung schon statt und kaum ist das Nest fertig, wird die Henne das erste Ei legen. Nun folgen in der Regel täglich ein Ei bis das Gelege mit 4-6 Eiern vollständig ist (junge Hennen haben oft ein kleineres Gelege von 1-3 Eiern). So ab dem 3. Ei wird dann auch schon fest gebrütet und dann dauert es noch ungefähr 14 Tage bis das erste Küken schlüpft. Nach dem Schlüpfen wird immer einer der Elternvögel die Kleinen wärmen, während der andere Elternvogel frisst und dann die Kleinen füttert.Die Kleinen machen sich auch schon wenige Tage nach dem Schlupf bemerkbar. Wenn man ganz leise ist, kann man ihre Bettelrufe hören. Nach etwa 10 Tagen hudern und füttern die Eltern nicht mehr ständig, da mit 12 Tagen das Gefieder durchbricht und sie somit die Wärme der Eltern nicht unbedingt mehr brauchen. Dies ist auch die Zeit, wo man den Kleinen die geschlossenen Ringe anlegt, da ihre Fußgelenke noch klein genug sind.Zwischen dem 18 und 20 Tag kommen die Kleinen das erste mal aus dem Nest. Erst ein zögerliches schauen aus dem Nest, dann etwas nach vorne pirschen und schwups sind sie draußen. Oft stürzen sie gleich ab, kämpfen sich aber tapfer auf eine Stange und dann meist gleich wieder ins Nest. Aber keine Sorge, der nächste Versuch lässt oft nicht lange auf sich warten und schon sitzen sie ganz selbstverständlich neben ihren Eltern und lassen sich füttern.Um den Kleinen die Rückkehr ins Nest zu erleichtern, bietet sich gut an direkt vor dem Nest einen Sitzast anzubringen, der bis auf den Boden ragt. Eine Leiter erfüllt den selben Zweck, wobei Naturäste einfach optisch schöner wirken.Im Alter von 5-6 Wochen ist der kleine Zebrafink dann selbstständig, wird aber oft noch länger gefüttert. Nun fängt auch der Schnabel sich von schwarz in orange bei Hennen bzw. rot bei Hähnen zu verfärben. Und auch die Mauser sollte in den nächsten 2-3 Wochen beginnen. Oft ist das Gefieder schneller gewechselt, als der Schnabel seine Farbe gewechselt hat. Doch nun kann man ganz leicht das Geschlecht seiner Jungvögel erkennen. Hähne erkennt man oftmals auch schon an ihren Gesangsübungen, die sie mit dem Ausfliegen beginnen.Im Alter von 2,5 bis 3 Monaten sind sie dann Abgabetauglich, vorher sollte man Zebrafinken nicht abgeben, da sie in ihrer Jugendzeit viel für ihr späteres Leben lernen müssen.Wer seine Jungvögel etwas sehr gutes tun möchte, lässt sie mindestens 1 Monat in einer großen Kolonievoliere fliegen. Hier lernen sie soziales Verhalten und aus Erfahrung lassen sich diese Vögel leichter mit anderen Prachtfinken, aber auch Artgenossen vergesellschaften.Mit 3 Monaten werden die Hennen geschlechtsreif, Hähne mit 3,5 Monaten. Ihre erste eigene Brut sollten sie aber erst im Alter von mindestens 6 Monaten haben, besser ist jedoch mit einem Jahr!
(Quelle: zebrafinken.net)
Die häufigsten Krankheiten und ihre Erkennung
Die nachfolgende Liste führt Krankheiten, ihre Symptome, ihre Ursachen und ihre Behandlung auf,ersetzt aber nicht den fachkundigen Rat eines Tierarztes!
Erkältung
Symptome:schleimig-eitriger Nasenausfluss, verstopfte Nasenöffnungen, schweres Atmen, Atemgeräusche, Durchfall, Freßunlust
Ursache: kalte Nässe, Zugluft, Kälte
Behandlung:Separieren des erkrankten Vogels in einer Krankenbox, Wärme, Diätkost, Vitamine
Darmerkrankung
Symptome:Durchfall, dünnflüssiger bräunlicher, gelblicher oder grünlicher Kot, manchmal mit Blut; feuchte, gerötete Kloake, Fressunlust
Ursache:verschmutztes oder verdorbenes Futter, verschmutztes Wasser, Erkältung
Behandlung:Separieren des erkrankten Vogels in einer Krankenbox, Wärme, Diätkost, Vitamine, Kamillentee (lauwarm und verdünnt)
Verstopfung
Symptome:Koten unter deutlichen Pressen, vergrößerte oder verhärtete, teilweise blutige Kotballen
Ursache: zu viel Sand und Grit gefressen, einseitige Ernährung (zu harte trockene Körner)
Behandlung: Sand, Grit und Trockenfutter für einen Tag entziehen, Keimfutter anbieten, einige Tropfen Oliveröl eingeben
Fettsucht, Leberschaden
Symptome: Erschöpfung, Kurzatmigkeit, Trägheit
Ursache: verdorbenes Futter oder kalorienreiches, aber vitaminarmes Futter, Bewegungsmangel, zu viel Fett und (tierische) Eiweiße
Behandlung:viel Bewegung, ausgewogenen Ernährung
Legenot
Symptome: Vergebliches Pressen, Atemnot, Apathie, Erschöpfung, Beinlähmung
Ursache: zu junge Weibchen, schlechte Haltungsbedingungen (Kälte, Nässe, Enge), Windeier (weichschalige Eier oder Eier ohne Schale) durch Vitamin- und Kaltmangel
Behandlung: Das Ei sollte von einem Vogelkundigen Tierarzt entfernt werden; die Widerstandskraft des Weibchen durch Wärme-Bestrahlung stärken;Vitamin- und Kalkgabe, um eine erneute Legenot zu vermeiden.
Aus aktuellem Anlass möchte ich mal mein “Wundermittel” bei Legenot vorstellen. Bei akuter Legenot hilft hervorragend “Iberogast”, eigentlich ein pflanzliches Magen-und Darmmittel. Durch die schnelle entspannende Wirkung vollbringt es wirklich Wunder. Sitzt ein Vogel aufgeplustert und apathisch am Boden, bekommt er ein paar mit Wasser verdünnte Tropfen in den Schnabel und Rotlicht. Danach kommt das Ei von ganz allein und der Vogel ist nach kurzer Zeit wieder fit. Erst heute erging es mir so mit einer Nymphensittich-Henne. Habe sie mittags am Boden “aufgesammelt”. Als ich gegen Abend nochmal nachsehen war, lag das Ei am Boden, die Henne hatte gefressen und sah wieder völlig gesund aus. Auch letztes Jahr habe ich auf diese Art mehrere Vögel gerettet. Hat bis jetzt immer funktioniert, ohne einen einzigen Verlust.
(Quelle: Patricia Haase)
Blutungen
Symptome: Offene blutende Verletzungen
Ursache: Verletzungen bei Unfällen oder Kämpfen, Aufprall gegen Fensterscheibe, Vergiftung, Vitamin-K-Mangel
Behandlung: Blut stillen mit Clauden-Watte, desinfizieren mit Jod oder Chinosol.Prachtfinken sind sehr empfindlich gegen Blutverlust. Bei Verdacht auf innere Blutungen lassen sie bitte das Tier völlig in Ruhe (Krankenkäfig), führen sie Wärme zu (Rotlichtlampe) und reichen sie Vitamine.
Knochenbrüche
Symptome: hängender Flügel, vergebliche Flugversuche; herunterhängender Lauf, unsicheres hüpfen, Vogel kann sich nicht oder schlecht auf der Stange halten
Ursache: Aufprall (Glasscheibe), Fliegen im Dunkeln, ungeeignete Käfige
Behandlung: Ober- und Unterschenkelbrüche, Zehen- und Knieverletzungen werden in der Regel nicht behandelt; ein abgeknickter Lauf oder Flügelbrüche sollten von einem Tierarzt versorgt werden
Ausgewachsene Krallen
Symptome: hängen bleiben
Ursache: zu dünne Sitzgelegenheiten, mangelhafte Abnutzung
Behandlung: kürzen der Krallen mit einem Krallenknipser, danach geeignete Sitzgelegenheiten anbieten
Übermäßiger Schnabelwachstum
Symptome: SchnabeldeformationUrsache: Vitamin- und Mineralmangel, mangelhafte Abnutzung
Behandlung: abfeilen des übermäßigen Horns mit einer Nagelfeile, danach für Abnutzungsmöglichkeiten sorgen (Knabberäste)
Kahle Stellen, Mauser
Symptome: kahle Stellen, ständiger Federverlust
Ursache: Mauser oder Mangelerscheinungen (Vitamin-A-Mangel), rupfen durch Artgenossen oder Langeweile
Behandlung: Die Mauser kann durch Vitamin- und Mineralzugabe unterstützt werden, ansonsten Ursache erforschen und abstellen
(Quelle: zebrafinken.net)
Weitere Tipps:
- Lagern Sie Körnerfutter trocken, dunkel und luftig. Mineral- und Weichfutter bewahren Sie am besten in Gläsern mit Schraubdeckel auf.
- Die Frische von Körnerfutter können Sie anhand der Keimprobe überprüfen: Legen Sie ca. 100 Körner einer Sorte zum Keimen in Wasser. Die Saat ist frisch, wenn mehr als die Hälfte keimt.
- Bieten Sie das Futter in stabilen Gefäßen oder in speziellen Futterspendern an und stellen Sie die Futterstation unbedingt so auf, dass es nicht durch Kot beschmutzt oder mit Badewasser bespritzt wird, denn die Infektionsgefahr durch Bakterien und Schimmel ist sonst groß.
- Verfüttern Sie Frischfutter nie direkt aus dem Kühlschrank, sondern erst, wenn es Zimmertemperatur erreicht hat.
- Erneuern Sie das Frischfutter täglich und entfernen Sie nicht gefressene Reste, damit sie nicht im Käfig verderben.
- Setzen Sie einen Zebrafinken nie auf Diät, indem Sie nur noch eine Futtersorte geben. Die kleinen Vögel brauchen unbedingt ein ausgewogenes und vielseitiges Nahrungsangebot, da schon kurze Hungerperioden wie auch eine einseitige Ernährung zu schweren gesundheitlichen Schäden führen können.
(Quelle: Annette Schmitt) http://www.bmel.de/DE/Tier/Tierschutz/Tierschutzgutachten/_texte/GutachtenDossier.html?notFirst=false&docId=377432
© Renate Lankes